Welche Veredelungsarten gibt es für meinen Werbeartikel?

Um einen Werbeartikel zu veredeln gibt es verschiedene Möglichkeiten dies zu tun. Hier kommt es auf das Produkt und die Eigenschaften an, welches Veredelungsverfahren angewendet werden kann. Es ist darauf zu achten, dass nicht jedes Veredelungsverfahren bei jedem Artikel eingesetzt werden kann. Folgend möchten wir Ihnen eine kleine Übersicht über die verschiedenen Verfahren vorstellen:

 

Transferdruck

Unter dem Verfahren Transferdruck versteht man das Aufbringen eines beschichteten Bildes auf Textilien. Dabei wird eine vorgedruckte Transferfolie mit einem Drucksujet auf den Werbeartikel mit Hitze und Druck übertragen. Der Transferdruck wird vor allem bei Werbetextilien eingesetzt, bei denen das Drucklogo aus technischen Gründen mit den gängigen Siebdruck nicht direkt auf den Werbeartikel gedruckt werden kann. (z.B. mehrfarbige Druckmotive mit feinem Rasterverläufen.  

Tampondruck

Bei einem Tampondruck wird das Druckbild mit einem Positiv-Film auf ein Klischee (Druckform) belichtet. Durch diesen Vorgang entsteht das gewünschte Motiv als Vertiefung auf der Druckform (Klischee). In dieser Druckform, also der sogenannten Vertiefung, wird nun die Druckfarbe hinzugegeben. Die Druckfarbe wird wiederum mittels Stempelkissen aus Silikon nun auf den Werbeartikel aufgebracht. Bei diesem Verfahren ist es durch den sehr weichen und elastischen Stempel möglich, Artikel mit sehr unebenen Oberflächen zu bedrucken. Einsatzbereiche sind z.B. Kugelschreiber, Feuerzeuge, Eiskratzer, Golfbälle, etc.

Siebdruck

Der Siebdruck präsentiert von allen Druckverfahren die beste Qualität. Dieses Verfahren weist aber auch den größten Aufwand zur Einrichtung und Bereitstellung der Daten vor. Deshalb wird dieses Verfahren meist nur bei sehr großen Stückzahlen eingesetzt. Das Sieb kann nach einer Reinigung wieder verwendet werden. Die Farbqualität und Auftrag ist 10x stärker als bei den anderen Verfahren. Häufig wird dieses Druckverfahren deshalb bei Textilien wie Taschen, Rucksäcken, T-Shirts, Schirme, etc. verwendet.

Digitaldruck

Das Digitaldruckverfahren ermöglicht es, Bilder in unglaublicher realistischer Qualität auf die Produkte zu übertragen. Zum Vergleich zu anderen Druckverfahren werden hier nicht die Pantone oder HKS-Farbwerte übertragen, sondern das Motiv in CMYK-Farbmodus. (Die Abkürzung CMYK steht für die drei Farbbestandteile, Cyan, Magenta, Yellow und den Schwarzanteil). Bei diesem Verfahren wird keine Druckform benötigt, da mittels Computer die Daten direkt an die Maschine übermittelt werden. Hier entstehen somit nur die Einrichtungskosten an der Maschine. Dieses Verfahren wird vorzugsweise bei weißen Artikel genommen wie z.B. Kugelschreiber, Karten, USB-Sticks und Kalender aus Kunststoff.

Flexodruck

Mit dem Flexodruck können sehr viele verschiedene Materialien bedruckt werden. Er bietet den umfassendsten Farbumfang weil mehrere Sonderfarben und die CMYK-Farben gleichzeitig gedruckt werden können. Dieses Druckverfahren lohnt sich nur bei sehr großen Stückzahlen. Wird häufig bei Beschriftungen, Verpackungen, Displays, etc. verwendet.

Prägung

Die Prägung wird bei Artikeln verwendet, die eine weiche oder veränderbare Oberfläche haben wie z.B. Leder, Blech, Karton, etc. Dieses Verfahren passiert ganz ohne Farben, denn hier wird eine Form in die Oberfläche gedrückt und hinterlässt einen Abdruck. Es gibt hier zwei verschiede Arten von Prägung. Die Silber-/Goldprägung oder die Blindprägung. Oft wird dies bei Geldbeutel, Lederwaren, USB-Sticks oder Blechdosen eingesetzt.

Lasergravur

Die Lasergravur wird hauptsächlich bei Metallartikeln eingesetzt. Sie ist aber auch auf Holz- oder Kunstoffartikeln möglich. Mittels Laser wird das gewünschte Motiv auf den Artikel aufgebracht. Farblich fällt die Gravur immer in die Grundfarbe des Artikels. Einsatzbereich ist bei Schlüsselanhänger, USB-Sticks oder Kugelschreiber.